Zusammenfassung

Dieses Whitepaper hinterfragt, welche Massnahmen Klinikerinnen und Kliniker auf der neonatologischen Intensivstation ergreifen, um die empfindlichen, unterentwickelten Organe wie das Gehirn und die Lunge von Frühgeborenen im Rahmen der intensivmedizinischen Versorgung zu schützen. Das CO2 spielt hier im Hinblick auf die Hirndurchblutung und die mechanische Beatmungsunterstützung eine entscheidende Rolle. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist die kontinuierliche Überwachung der CO2-Werte. Die transkutane CO2-Überwachung kann Klinikern ermöglichen, Pflegestrategien umzusetzen, die sowohl den Schutz des Gehirns als auch der Lunge dieser empfindlichen Frühgeborenen priorisieren.

Einblick

CO2 und die Lunge

Während die Beatmungsunterstützung entscheidend ist, um das Gehirn sowohl vor Hyper- und Hypokapnie, als auch vor CO2-Schwankungen zu schützen, kann die Ventilation gleichzeitig selbst Lungenschäden verursachen, wenn sie nicht korrekt eingestellt wird. Wird nicht genügend Volumen zugeführt, kann dies zu Derecruitment und Atelektasen führen; wird zu viel zugeführt, besteht die Gefahr einer Überdehnung und eines Volutraumas.

Insofern entsteht bei dem Versuch, sowohl Gehirn als auch Lunge zu schützen, ein ständiges Spannungsverhältnis. Was das eine schützt, kann das andere schädigen. Um die Lunge zu schützen und potenziell schädlichen Druck in den Atemwegen zu vermeiden, kann eine permissive Hyperkapnie erzeugt werden, die dazu beitragen kann, den Plateaudruck in einem sicheren Bereich zu halten. Dies kann gleichzeitig das Gehirn gefährden. Zum Schutz des Gehirns können höhere Beatmungseinstellungen nötig sein, die wiederum die Lunge schädigen können.

Trankutanes CO2-Monitoring (tcPCO2)

Die kontinuierliche CO2-Überwachung hat sich als wertvolles Hilfsmittel bei der Erzeugung einer permissiven Hyperkapnie erwiesen, da der Patientenzustand genau beobachtet und rasch auf unerwartete Veränderungen oder Schwankungen reagiert werden kann. Ebenso kann die kontinuierliche CO2-Überwachung ein wichtiger Bestandteil von Initiativen zur…

Der neue tCOM+

Der tCOM+ bietet eine kontinuierliche Überwachung von tcPCO2, SpO2 und Pulsfrequenz (sowie tcPO2 bei Verwendung des OxiVenTTM-Sensors) in einem neuen, eleganten Design. Der tCOM+ enthält umfangreiche Software-Neuerungen, um Arbeitsabläufe für Anwender zu verbessern und gleichzeitig die Reduzierung von Blutentnahmen sowie ein proaktives Beatmungsmanagement in allen Pflegebereichen zu unterstützen.

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